

Am 31. Juli 1929 wurde das Feuerwehrgerätehaus in Asbach eingeweiht. Die Wehr Asbach verfügte Jahrzehnte lang über eine fahrbare Schiebleiter. Sie wurde erst 1972 durch eine vierteilige Steckleiter ersetzt. Von 1929 bis 1940 führte Ortsbrandmeister Philipp Stuckhardt die Asbacher Wehr. In seiner Wirkungszeit wurde, neben dem Gerätehausbau, die erste Tragkraftspritze „Meyer Hagen“ angeschafft.
In den Nachtstunden des 1. April 1943 setzten alliierte Tiefflieger die Scheune von Wilhelm Trelle in Brand. Am 28. März 1945 beschossen die legendären Jagdbomber „Max und Moritz“ der US Air Force einen Transportzug. Insgesamt fielen in den letzten Märztagen 1945 insgesamt 76 Gebäude, darunter 24 Wohnhäuser, den Flammen zum Opfer. 1949 wurden die Feuerwehrbezirke im Landkreis Hersfeld neu geordnet. Die Verantwortung über den Brandschutz im Bezirk 3, „Asbach“, der die Gemeinden Asbach mit Eichmühle, Kohlhausen, Beiershausen, Hilperhausen und Kerspenhausen mit Roßbach umfasste, wurde Ortsbrandmeister Valentin König von 1949 bis 1972 übertragen.
Im Einvernehmen mit den damaligen Kreisbrandinspektoren Otto Bolz und Herbert Glöckner trieben sie die Schulung der aktiven Feuerwehrkameraden unermüdlich voran. Die im Februar 1964 aufgestellte Wettkampfgruppe war ein wichtiger Beitrag zu den Schulungsinitiativen. Um den Übungsdienst zu optimieren, wurden drei Löschgruppen gebildet und nach den gewählten Gruppenführern benannt. Beim Hochwassereinsatz in Bad Hersfeld 1956, dem Waldbrand in Laufholz 1963, dem Scheunenbrand Konrad Nuhn 1951, dem Sägewerkbrand 1967 hatten die Asbacher Floriansjünger ihre gefährlichsten Einsätze zu meistern. Der Entschluss zum Kauf eines LF 8 stellte an die damals selbständige Gemeinde eine große Herausforderung. Am 1. Januar 1972 wurde die Asbacher Wehr in Folge der Gebietsreform in eine Stadtteilwehr der Stadt Bad Hersfeld umgewandelt. Aus den Ortsbrandmeistern wurden Wehrführer. Die eigene Vereinsführung jedoch blieb unbeschnitten. Neben den zentralen Alarmübungen wurden die Mitglieder der Einsatzabteilung zum Brandsicherheitsdienst in der Stiftsruine beordert. 1978 wurde die heute 14 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr gegründet.
Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzungen-Mitte.
Heute werden die Geschicke der Wehr von Matthias März und Carsten Ullrich geführt. Sie haben sich vorgenommen die Ausbildung weiter voran zu treiben, das Miteinander von Jung und Alt auszubauen sowie den Kontakt zu den örtlichen Vereinen zu fördern und verbessern und die Einbindung der Altersabteilung in die Feuerwehrgemeinschaft.