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Beim Aktionstag der Bad Hersfelder Stadtjugendfeuerwehr mussten sich Mannschaften der verschiedenen Jugendfeuerwehren beim „Spiel ohne Grenzen“ messen. Manfred Häger und Michael Herlitze als Stadtjugendfeuerwehrwarte hatten sich zum Ziel gesetzt, das Geschick und das logische Denken der Jugendlichen abseits der Feuerwehrtechnik auf die Probe zu stellen. So sollten Teamgeist und gemeinschaftliches Handeln des Feuerwehrnachwuchses gefördert werden, um zusammen eine guten Platzierung zu erreichen und so auf den späteren Dienst in einer der Einsatzabteilungen vorzubereiten.
Acht Mannschaften mit insgesamt rund 40 Jugendlichen nahmen an der Aktion teil. In 15 Stationen mussten die 10-17-Jährigen ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis stellen. So konnten sie zeigen, wie Papierflieger gebaut und geflogen werden, wie man Gegenstände mit verbundenen Augen ertastet oder Teebeutel weitwirft. Auch für Jugendliche ohne größere Erfahrung in der Jugendfeuerwehr bot sich hier die Chance, in die eigene Jugendfeuerwehr hineinzuwachsen und ihre Fähigkeiten zu zeigen. Die an jeder Station zu erreichenden Punkte führten trotz harten Wettkampf zu einer Doppelspitze: Am Ende standen mit den Mannschaften aus Petersberg I und Asbach gleich zwei punktgleich auf dem Siegerpodest. Heenes I und Kohlhausen I folgten auf den Plätzen zwei und drei. Bei der Siegerehrung wurden alle Mannschaften geehrt und erhielten für ihre Aktivitäten Gesellschaftsspiele, Bälle und Handschuhe.
Die Jugendfeuerwehren der Stadt sind für die Einsatzabteilungen die wichtigste Quelle für den Nachwuchs. Die erfolgreiche Arbeit der Jugendwarte ist die Grundlage für die Übernahme in die Einsatzabteilung und sorgen so für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung. Daher freut sich die Feuerwehr Bad Hersfeld über das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehren aus Heenes, die ihr Jubiläum bereits feierte, und das der Kernstadt, die im August einen Aktionstag in der Citygalerie veranstalten wird.
Stadtjugendfeuerwart Manfred Häger begrüßte die Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Hersfeld zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle in Sorga. Für die Ausrichtung dankte Häger der Jugendfeuerwehr Sorga herzlich. Als Gäste fanden sich neben einem Vertreter der THW-Jugend und des Jugend-Rotkreuzes auch Stadtbrandinspektor Thomas Daube ein. Die traditionelle Vorstellung der ausrichtenden Jugendfeuerwehr absolvierte der Sorgaer Dennis Pitz sehr anschaulich, indem er auf die Zusammensetzung und Aktivitäten der eigenen Jugendfeuerwehr einging.
Im Jahresbericht der Stadtjugendwarte wurde deutlich, dass die Bad Hersfelder Jugendfeuerwehren erfolgreiche Arbeit leisten. Mit 117 aktiven Jugendlichen stellte die Stadt rund zehn Prozent der Jugendfeuerwehrangehörigen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Dies ist angesichts des großen Jugendfreizeitangebotes in Bad Hersfeld ein großer Erfolg, den Manfred Häger besonders heraushob. Die 28 Mädchen und 89 Jungen wurden von den sechs Jugendwarten und zwanzig Helfern in mehr als 1200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit betreut.
Dabei liegt das besondere Augenmerk auf der außerschulischen Jugendarbeit und macht den größten Teil der regelmäßigen Treffen aus. Dennoch bleibt die feuerwehrtechnische Grundbildung nicht auf der Strecke, wie man an den Erfolgen des vergangenen Jahres erkennen kann. Insgesamt konnten 14 Jugendliche die Jugendflamme Stufe 1, 6 Jugendliche die Jugendflamme Stufe 2 und 10 Jugendliche die Leistungsspange erfolgreich absolvieren. Dies macht deutlich, wie engagiert die Jugendfeuerwehrleute ihren Dienst versehen und dafür sogar die Fahrt bis nach Witzenhausen auf sich nahmen, um dort die Leistungsspange abzulegen.
Der Jahresrückblick von Matthias März stellte das umfangreiche Programm der Bad Hersfelder Jugendwehren in den Mittelpunkt. Neben der alljährlichen Schwimmolympiade und dem traditionellen Völkerballturnier stand im Juni der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren (DJF) auf Kreisebene in Ransbach auf der Tagesordnung. Im September führten die Hersfelder Wehren einen internen Leistungsvergleich durch, bei dem die Jugendfeuerwehr Asbach vor ihren Kameradinnen und Kameraden aus Bad Hersfeld und Kohlhausen abschnitt.
Manfred Häger dankte zum Schluss seines Berichts ausdrücklich den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen, die Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren tatkräftig unterstützt haben.
In einem Ausblick machte er die Jugendlichen auf zahlreiche Veranstaltungen in diesem Jahr aufmerksam. Zu diesen Veranstaltungen gehören neben den beiden 40-jährigen Gründungsjubiläen der Jugendfeuerwehren aus Heenes und Bad Hersfeld insbesondere die 150-Jahrfeier der Kernstadtfeuerwehr im September. Der diesjährige Leistungsvergleich findet in Sorga statt und die gemeinsame Abschlussübung in Asbach.
Thomas Daube dankte in seinem Grußwort den Jugendlichen und den Jugendwarten und drückte seine Hoffnung aus, die erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortzusetzen.

Kinder und Jugendliche, die Interesse und Spaß an der Feuerwehr haben sind bei uns selbstverständlich gerne gesehen, denn sie sind zum größten Teil die Einsatzkräfte der Zukunft.
Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld in 6 Jugendgruppen verteilt und haben sich in der Stadtjugendfeuerwehr Bad Hersfeld organisiert. Diese wird vom Stadtjugendfeuerwehrwart Manfred Häger und seinem Vertreter Matthias März geführt und bei ihren Aktivitäten von den Jugendfeuerwehrwarten der jeweiligen Jugendfeuerwehren unterstützt.
Im Stadtgebiet von Bad Hersfeld existieren neben der Jugendfeuerwehr Bad Hersfeld selbst in den Stadtteilen Asbach, Heenes, Kohlhausen, Petersberg und Sorga eigene Jugendgruppen. Während die jüngste Jugendfeuerwehr erst 2005 gegründet wurde, bestehen die ältesten bereits seit über 30 Jahren.
Für die Ausbildung und Leitung innerhalb der Feuerwehr zeigen sich der Betreuer, der Jugendfeuerwehrwart, und seine Helfer verantwortlich, für die freie Jugendarbeit der von den Jugendlichen gewählte Jugendgruppenleiter. Während der Jugendfeuerwehrwart sich bei der feuerwehrtechnischen Ausbildung an die vorgegebenen Dienstanweisungen und Vorschriften halten muss -wenn auch auf das Alter der Kinder und Jugendliche Rücksicht genommen wird- organisiert der Jugendgruppenleiter mit den Angehörigen der Jugendfeuerwehr die Freizeit in der Feuerwehr. Neben regelmäßig stattfindenden Treffen mit anderen Jugendgruppen stehen Zeltlager, Fahrten und einfach nur Feten auf dem Programm.
Obwohl wir kein Sportverein sind, betätigen wir uns körperlich mit verschiedenen Ballspielen, Schwimmen und auch Kegeln.
Die richtige Mischung macht’s und ist unser großes Plus. Nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen sind gern bei uns und fühlen sich im großen Bereich der Feuerwehrtechnik wohl.
Gerade das Begleiten der Kinder im Alter von 10 Jahren bis zum jungen Erwachsenen mit 17 Jahren ist ein Anliegen unser Jugendarbeit in der Feuerwehr. Haben doch die jungen Feuerwehrmitglieder ganz andere Interessen als die älteren Jugendlichen. Hier zeigt sich, ob der Jugendfeuerwehrwart und der Jugendgruppenleiter das richtige Ausbildungs- und Freizeitprogramm vorbereitet hat. Vorteilhaft bei der Ausgewogenheit des Programms ist, dass wir über eine eigene Unterkunft, das Feuerwehrgerätehaus sowie über Fahrzeuge der Feuerwehr verfügen können. Hier treffen sich die Jugendlichen meist wöchentlich und gestalten ihren Dienst selbst mit Hilfe der Jugendbetreuer. Neben den örtlichen Aktivitäten wie Hutzelfeuer, Preisschießen, Stadtteilfest und anderen mehr organisiert die Stadtjugendfeuerwehr über das ganze Jahr hinweg Veranstaltungen, an denen neben der Jugendfeuerwehr auch andere Jugendgruppen teilnehmen. Angefangen mit sportlichen Aktivitäten im Frühjahr und Winter, überwiegend in der Halle, geht es weiter mit Außenveranstaltungen im Sommer und Herbst. So findet im Januar/Februar das Ankegeln in Asbach statt. Hier wird neben richtigen Kegeln, Dart gespielt, gerätselt und vor allem Spaß untereinander gehabt.
Im März betätigen wir uns sportlich mit einem Völkerballturnier. Aufgrund der unterschiedlichen körperlichen Stärke teilen wir die Jugendlichen in 2 Altersgruppen, wobei die jüngeren (10-13 Jahre) genauso ihren Jahresmeister ausspielen wie die älteren (14-17 Jahre).
Die Außensession wir im April eingeläutet. Viele Übungen mit Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr folgen. Die Betätigung mit der Technik und der Vielfalt der Übungsmöglichkeiten ist kaum zu überschauen. Daneben wird sich auf die auf Kreisebene im Sommer stattfindenden Wettkämpfe vorbereitet. Diese gliedern sich in einen sportlichen und einen feuerwehrtechnischen Teil. Hier ergänzt sich die Wettkampfmannschaft, bestehend aus 9 Personen, je nach Leistungs- bzw. Ausbildungsstand.
Auf Stadtebene wird ein ähnlicher Wettbewerb, der Leistungsvergleich, durchgeführt. Kenntnisse im Umgang mit Schläuchen, Strahlrohren und anderer Feuerwehrgeräte sind ebenso gefragt wie das Binden von Knoten und Stichen. Erste Hilfe sowie verschiedene Geschicklichkeitsspiele lockern den Wettbewerb auf. Da von den Jugendlichen -auch nicht die Jugendbetreuer- keiner vorher die gestellten Aufgaben kennt, sind gute Grundkenntnisse erforderlich. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr und/oder die Jugendflamme -Stufe 1- zu erwerben.
Zum Ausklang der Sommersession wird von allen Jugendfeuerwehren im Oktober eine gemeinsame Abschlussübung durchgeführt. Hier können die Jugendfeuerwehrangehörigen zeigen, was sie im Umgang mit Feuerwehrgeräten gelernt haben. Danach geht es in die vermeintliche Winterruhe.
...doch einen Höhepunkt gibt es noch im Jahresprogramm: Die Hersfelder Schwimmolympiade fordert im November noch einmal die Jugendlichen. Neben verschiedenen Schwimmspielen gibt es spaßige Geschicklichkeitsübungen, die die ganze Gruppe fordern.
Obwohl das Jahr auch für alle Jugendfeuerwehren vielseitig geplant wird, so finden daneben spezielle Treffen für die Ausbilder, zu verschiedenen Ausbildungsbereichen und zu anderen Veranstaltungen auf Kreis- oder Landesebene statt. Wer an was teilnehmen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Da wir jedoch fast immer als geschlossene Gruppe auftreten, können wir uns mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen.
Wer meint, dass wäre alles, der kann sich gerne bei den Stadtjugendfeuerwehrwarten oder direkt vor Ort an die Jugendfeuerwehrwarte von Asbach, Bad Hersfeld, Heenes, Petersberg und Sorga.
Doch auch an die Jüngsten ist gedacht. Innerhalb der Feuerwehrvereine von Bad Hersfeld, Heenes und Sorga bestehen Kindergruppen -auch Kinderfeuerwehren genannt- für Kinder im Alter von 6 -10 Jahren. Hier sollen die Kinder behutsam mit den Aufgaben des Brandschutzes vertraut gemacht werden. Neben Spiel und Spaß findet ein altersgerechtes Heranführen an die Tätigkeit im Rahmen der Brandschutzerziehung statt.
Basteln, Malen und anderes gehören selbstverständlich auch dazu wie die Begegnung mit den Einrichtungen und Fahrzeugen der Feuerwehr.
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